Mittwoch, 3. April 2013

Von Berlin lernen, heißt schieben lernen.

In Berlin sollten jetzt endlich alle an einem Strick ziehen und Hartmut Mehdorn rückhaltlos unterstützen. Mir gefallen die ersten Entscheidungen, die er getroffen hatt. Sie zeigen, dass der Mann keine Tabus kennt, und offensichtlich auch keine politischen Rücksichten mehr nehmen muss. Genau so einen hat der Berliner Flughafen gebraucht. Das Flughafen-Desaster scheint im Übrigen ansteckend zu sein: http://www.sueddeutsche.de/U5638t/1231170/Flughafen-Doha-verspaetet.html . Von Berlin lernen, heißt schieben lernen.

Donnerstag, 14. März 2013

Franziskus - Der hat was

Ein neuer Papst war gefunden und wurde auf dem Petersplatz präsentiert. Als Nachrichten-Junkie zappt man da schon mal rein. Überraschung! Der neue Chef im Vatikan hat mich beeindruckt. Er verneigte sich vor der Menschenmenge. Er betete mit den Menschen zusammen, für sich, seinen Vorgänger und alle Anwesenden. Und er kündigte an, mit den Gläubigen den Weg der Kirche gemeinsam gehen zu wollen. Das waren neue Töne und neue Gesten. Auch ohne eingeschriebener Katholik zu sein darf man sich über die Wahl freuen. Hoffentlich kann sich der frühere Bischof der Armen in Rom durchsetzen und zum papst der Armen werden.

Montag, 4. März 2013

Schutz vor dem Montag

Es ist Montag. Mich bewegt aber noch der Sonntag. Schuld daran ist Robert Zollitzsch. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hat zum besseren Schutz des arbeitsfreien Sonntags aufgerufen. Gerade heute Morgen denke ich: Der Mann hat Recht. Wenn schon von Montag bis Samstag gearbeitet wird, gewinnt der Sonntag eine große Bedeutung. Das sehe ich jetzt ein. Gestern war Sonntag, und ich habe ihn genossen und meine einzige Sorge war: Wer schützt mich vor dem Montag?

Freitag, 22. Februar 2013

Was wären wir ohne ZDF?

Kaum hatte die ARD in ihrem neuesten Deutschlandtrend der FDP wieder die 5-Prozent-Hürde geschenkt, legte das ZDF mit seinem Politbarometer nach und rückte die öffentlich-rechtliche Weltsicht wieder zurecht: Die FDP bekommt ihre 4 Prozent und dabei bleibt's. Wo kämen wir denn da hin, wenn schwarz-gelb wegen der erfolgreichen Politik der letzten 4 Jahre auch eine zweite Wahl gewinnen würde? Ich persönlich glaube, dass die Zahlen bei der ARD ohnehin nur eine Panne waren. Die waren bestimmt nicht so von der Chefredaktion bestellt und genehmigt worden. Wahrscheinlich ist es ohnehin besser, die Ergebnisse des unabhängigen Instituts Allensbach zu verfolgen, die sich vornehmlich auf eine Zweitstimmenanalyse stützt. Die sind wegen unseres Wahlsystems nämlich viel realistischer und niemand versucht, sich nach eigenem Gusto Mehrheiten zu backen. Da erreichte die FDP vor wenigen Tagen 6 Prozent.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Brötchendienst: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Brötchendienst: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen: Wenn Frank Schirrmacher,einer der Herausgeber der FAZ, in seinem neuesten Buch schreibt, die Medien seien dabei, sich unseres Alltags zu b...

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Wenn Frank Schirrmacher,einer der Herausgeber der FAZ, in seinem neuesten Buch schreibt, die Medien seien dabei, sich unseres Alltags zu bemächtigen, hat er wohl nicht ganz Unrecht. Dass sie sich in Teilen der Politik bereits bemächtigt haben, merkt man nahezu jeden Tag. Da geraten Bericht und Meinung pausenlos durcheinander, Nachrecherchen werden nur noch bei Sonnenschein durchgeführt und Meinungsumfragen ohne Rücksicht auf Verluste veröffentlicht. Selbst vor sehr persönlichen Angriffen nach ebenso persönlichem Heranwanzen an Politiker wird ja nicht mehr zurückgeschreckt. Der Politikerberuf gerät in der Öffentlichkeit immer mehr in Generalverdacht, dorthin befördert von Journalisten, die meinen, sie könnten den Job des Regieren eigentlich viel besser als die dafür gewählten Personen. Gerade eben erleben wir wieder ein solches Projekt. Natürlich, es ist Wahljahr. Viele Medientätige sträuben sich mit Händen und Füßen dagegen, dass es Schwarz-Gelb noch einmal schafft. Erfolge werden bewusst klein geredet, oder fallen ganz unter den Tisch. Die Wähler, die gleichzeitig Leser, Radiohörer und Fernsehzuschauer sind, sollen für dumm verkauft werden. Gottseidank gelingt das aber nicht vollständig. Die Medienkonsumenten sind schlauer als man in den Redaktionen manchmal denkt. Wie die FAZ heute berichtet, ist ein Wechsel gar nicht gewünscht. In drei von vier Umfragen liegt die FDP bei 5, ja sogar bei 6 Prozent. Das lässt hoffen, dass dem Einfluss auf die politischen Gemüter doch noch Grenzen gesetzt sind. Für die FDP gilt: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Verirrte Gutmenschen

Wenn jetzt - egal wo - noch mehr Rote und Grüne androhen, sie würden nix mehr bei Amazon kaufen, wird mir schlecht. Leute, bleibt doch auf dem Teppich. Ihr beschäftigt selbst Praktikanten und andere Arbeitskräfte für umme oder fast gratis. Ok! Aber sich dann öffentlich darüber aufzumotzen, dass ein Unternehmen Leiharbeiter beschäftigt, die in ihren Heimatländern keine Perspektive haben, ist doch der Gipfel der Heuchelei. Man darf eben nicht alles 1 zu 1 konsumieren, was die ARD berichtet. Dort ist der Trend zur linken Einseitigkeit ungebrochen. Lasst uns lieber darüber nachdenken, wie man den Menschen vor Ort helfen kann, sich selbst zu helfen!